{"id":1142,"date":"2016-05-10T16:23:36","date_gmt":"2016-05-10T14:23:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flugplatz-hodenhagen.de\/?p=1142"},"modified":"2016-05-10T16:23:36","modified_gmt":"2016-05-10T14:23:36","slug":"clubausflug-usedom-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aero-club.217-154-231-6.plesk.page\/index.php\/2016\/05\/10\/clubausflug-usedom-2016\/","title":{"rendered":"Clubausflug nach Usedom"},"content":{"rendered":"<p><strong>Clubausflug nach Usedom vom 5. \u2013 7. Mai 2016<\/strong><\/p>\n<p>Am Himmelfahrtstag treffen wir uns bei strahlendem Sonnenschein zum Fr\u00fchst\u00fcck und anschlie\u00dfendem Briefing im Fliegerst\u00fcbchen. Ein herzliches Dankesch\u00f6n vorab an Wilhelm, der alles super vorbereitet hat, und Petrus meint es gut mit uns &#8211; auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Die Insel Usedom soll die sonnenreichste Region Deutschlands sein. Neben Sonne, Meer und kilometerlangen, feinsandigen Str\u00e4nden bietet die Insel kontrastreiche, reizvolle Landschaften: Meer und Seen, weite Wiesen und dichte W\u00e4lder, flache, breite Ostseestr\u00e4nde und imposante Steilk\u00fcsten. Das wollen wir entdecken. Mit 6 Maschinen geht es um 11.30 Uhr los \u00fcber die Startbahn 21\u00b0\u00a0 bei m\u00e4\u00dfigem Ostwind.<\/p>\n<p>Mit dabei sind Werner, Gery und Monika mit der Moran `Rennziege`,<br \/>\nmit der Moran EGKY Piu, Barbara und Wilhelm,<br \/>\nmit der TB 10 Helmut und Sigrid,<br \/>\nmit der Aquila Andreas und Susann,<br \/>\nmit der Piper EMGS Ralf-Rainer mit Tochter Tessa, sowie Klaus und Margret und vom Celler Aero-Club sind auch dieses Jahr wieder Joachim und Sylvia mit ihrer Mooney dabei.<\/p>\n<p>Wir fliegen s\u00fcdlich um das Beschr\u00e4nkungsgebiet des Truppen\u00fcbungsplatzes und dann Kurs 63\u00b0 \u00fcber die Elbe, die Mecklenburger Seenplatte \u00fcber das Kleine Haff zur Landebahn 29\u00b0 und landen sicher in Heringsdorf EDAH. Die bl\u00fchenden Rapsfelder bieten einen wundersch\u00f6nen Anblick aus der Luft.<\/p>\n<p>In Heringsdorf erwartet uns die Erlebniswelt in Hangar 10 nach einem Begr\u00fc\u00dfungstrunk mit Blick auf das Rollfeld, auf dem viele Maschinen abgestellt sind. In Hangar 10 tauchen wir in die Welt der Fliegerei ein, eine weltweit einmalige Sammlung an flugf\u00e4higen und historischen Flugzeugen, wie<br \/>\nz. B. der Spitfire, der Messerschmitt oder der Mustang und eines russischen Kampfflugzeuges, sowie der Grunau \u2013 G9 &#8211; Sch\u00e4delspalter oder dem Dreifachdecker Fokker des Roten Barons, Manfred von Richthofen, die unter der Decke h\u00e4ngen. Daneben gibt es viele Informationen \u00fcber die Bedeutung des Flugplatzes Heringsdorf im 2. Weltkrieg und wir erleben Life den Start einer Spitfire. Das war schon der erste H\u00f6hepunkt f\u00fcr die Flieger.<\/p>\n<p>Vor dem Hangar 10 warten danach 3 Leihwagen auf uns, Wilhelm, Helmut und Klaus werden als Fahrer ausgeguckt, und los geht es nach Ahlbeck zur Seebr\u00fccke, wo uns viel Trubel mit Musik von\u00a0 Truckstop und Fallschirmspringer, die am Strand auf einem Kissen Ziellandungen hinlegen, empfangen.<br \/>\nWir schlendern gen\u00fcsslich \u00fcber die Promenade, ein Eis oder ein Fischbr\u00f6tchen geh\u00f6ren dazu.<\/p>\n<p>Gegen 17 Uhr erreichen wir unseren \u201aVineta Ferienpark Usedom H+Hotel\u2018 in Koserow, strandnah zum Steilufer des Steckelberges und checken dort ein. Die Anlage besteht aus sechs neu erbauten skandinavischen Ferienh\u00e4usern, mit 50 komfortablen, 4-Sterne klassifizierten Wohnungen (laut Information von Wilhelm waren bereits im Januar keine bezahlbaren Hotelzimmer f\u00fcr die Gruppe zu bekommen). Wir sind angenehm \u00fcberrascht \u00fcber die Unterkunft \u2013 sogar mit Sauna und Wirlpool in den Wohnungen und sch\u00f6nem Balkon oder Terrasse &#8211; und gro\u00dfem Schwimmbad am Stammhaus, und richten uns gleich h\u00e4uslich ein. Bis zum menschenleeren Strand mit Eieruhr-Sand sind es nur<br \/>\n10 Minuten durch den fr\u00fchlingshaften Buchenwald mit Buschwindr\u00f6schen und Vogelgezwitscher.<\/p>\n<p>Um 18 Uhr erwartet uns ein leckeres Abendessen im Best Western Hotel \u201aHanse Kogge\u2018 in Koserow mit ehrw\u00fcrdigen Handwerksmeister-Auszeichnungen an den W\u00e4nden und dazu eine reiche Auswahl an Fischgerichten. Danach brauchen wir unbedingt Bewegung, f\u00fcr 2 Stunden auf der Kegelbahn. Piu erinnert sich an seine Jugendzeit als Kegel-Aufsteller und kann sich nur schwer von der Kegelbahn trennen.\u00a0 In lustiger Runde werden 3 Bahnen von uns traktiert, aber keinem ist es gelungen, alle Neune zu kegeln. Die Regeln waren bis zum Schluss nicht ganz klar \u2013 doch was macht das schon?<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck am <strong>Freitag<\/strong> starten wir um 10.30 Uhr nach Peenem\u00fcnde, wo uns im historisch-technischen Museum ein Herr K\u00f6nig als F\u00fchrer erwartet. Mit sehr gut fundiertem Wissen bringt er uns die Geschichte der Heeresversuchsanstalt n\u00e4her, in der 1942 mit dem weltweit ersten Start einer Rakete ins All einer der spektakul\u00e4rsten, gleichzeitig aber auch einer der gef\u00e4hrlichsten technischen Durchbr\u00fcche des 20. Jahrhunderts gelang. In der benachbarten Erprobungsstelle der Luftwaffe wurden Flugk\u00f6rper mit revolution\u00e4rer Technik getestet. Die Forschung diente jedoch von Beginn an nur einem Ziel: Hochtechnologie sollte milit\u00e4rische \u00dcberlegenheit schaffen, nicht zuletzt durch den massiven Einsatz von Zwangsarbeitern. Auf einer Ausstellungsfl\u00e4che von 5000m\u00b2 sind Dokumente, Originalteile, Zeitzeugeninterviews, Dokumentationsfilme und Modelle zu besichtigen. \u00a0Auf dem Freigel\u00e4nde rund um das Kraftwerk ist eine Vielzahl von Gro\u00dfexponaten wie der Flugbombe \u201aV1\u2018 und der Rakete \u201aV2\u2018 oder ein restaurierter Originalzug der Peenem\u00fcnder Werkbahn ausgestellt. Mit einem Aufzug im Kesselhaus des ehemaligen Kraftwerks gelangen wir auf eine Aussichtsplattform auf dem Dach des Geb\u00e4udes, wo wir in 30m H\u00f6he einen einzigartigen Blick \u00fcber das ehemalige Versuchsgel\u00e4nde und \u00fcber die M\u00fcndung der Peene und den Greifswalder Bodden bis zur Insel R\u00fcgen haben. Durch Gery`s Schilderungen w\u00e4hrend der F\u00fchrung als britischer Junge, der die Bombardierungen der deutschen Luftwaffe erlebt hat, wird er nach der F\u00fchrung zu einem Interview gebeten. Bei einem Kaffee mit Kuchen oder einem k\u00fchlen Blonden lassen wir die Eindr\u00fccke sacken bevor es weiter geht nach Zinnowitz.<\/p>\n<p>An der Seebr\u00fccke in Zinnowitz tauchen wir mit der Tauchgondel auf ca. 4m unter Wasser ab unter dem Motto \u201eTauchen und das Meer erleben \u2013 in 3D!\u201c bekommen aber life nur einen kleinen Fisch zu sehen und etwas Seetang. W\u00e4hrend des Abtauchens und auf Tauchstation gibt uns der K\u00e4ptn eine Einf\u00fchrung in den Lebensraum der Ostsee, dem gr\u00f6\u00dften Brackwassermeer der Erde, und seine Besonderheiten. Mit einer 3D-Brille auf der Nase begleiten wir die Kegelrobben sowie Dorsche, Heringe oder Ohrenquallen auf ihrem Weg durch die blauen Tiefen. Wir entdecken in Seegraswiesen Plattfische, Seenadeln oder auch die flinken Ostseegarnelen und gehen mit Strandkrabben und Seesternen auf Beutezug durch die Algenw\u00e4lder.<\/p>\n<p>Das Abendessen findet heute in dem rustikalen Restaurant \u201aSeer\u00e4ub\u00e4r\u2018 in unmittelbarer N\u00e4he unserer Ferienwohnungen in Koserow statt \u2013 und der Spaziergang dorthin tut gut.<\/p>\n<p>Am <strong>Samstag <\/strong>hei\u00dft es schon nach dem Fr\u00fchst\u00fcck die sch\u00f6ne Ferienanlage zu verlassen, nicht ohne vorher noch einmal durch den Buchenwald zum Steilufer zu laufen und den Strand zu genie\u00dfen. Um 12 Uhr erwartet uns in Wolgast \u2013 nach einem Kurztrip durch den Ort &#8211; auf der westlichen Seite der Peenem\u00fcndung der 2-Master-Gro\u00dfsegler \u201eWei\u00dfe D\u00fcne\u201c, Baujahr 1909, umgebaut 2000, Segelfl\u00e4che 400m\u00b2, 45 m lang und 29 m Masth\u00f6he, ganz sch\u00f6n imponierend. Das Wetter ist optimal zum Segeln. Die Kapit\u00e4nin Jane Bothe begr\u00fc\u00dft uns mit ihrer Crew mit einem Glas Sekt, und dann geht es los, zun\u00e4chst mit Motorkraft, doch schon bald kommen Hilfskr\u00e4fte zum Segelsetzen zum Einsatz, Gro\u00df und Klein sind mit Begeisterung dabei und freuen sich, als der Wind in den 2 Gro\u00dfsegeln und 2 Fock-segeln knattert. Wir segeln durch das Kleine Haff vorbei an der Peene-Werft, kleinen Orten, beschaulichen Landstrichen, bl\u00fchenden Rapsfeldern und sehen Kormorane, M\u00f6wen, Reiher und kleine Wasserv\u00f6gel, z. T. im Schilf br\u00fcten. Katamarane, Paddler und kleine Segelschiffe gleiten an uns vorbei, ein Traumtag, und das Sonnenschutzmittel kommt zum Einsatz. Gegen 14 Uhr hat der Koch einen maritimen Lunch u.a. mit R\u00e4ucherfischspezialit\u00e4ten aus der Region bereitet, und wir lassen es uns unter Deck schmecken. Kaffee und Kuchen runden das Ganze ab, und den M\u00e4nnern schmeckt das Bier an Deck mit Wind in den Haaren besonders gut. Schade, dass um 16 Uhr die Tour wieder im Hafen von Wolgast endet, und wir bis 17 Uhr auf dem Flugplatz in Heringsdorf eintreffen m\u00fcssen. Klaus nimmt eine Abk\u00fcrzung \u00fcber kleine Stra\u00dfen und beschauliche Orte nach Heringsdorf, nur eine Tankstelle war dort nicht mehr zu finden, so hei\u00dft es noch einmal nach Heringsdorf fahren zur n\u00e4chsten Tankstelle bevor wir die Leihwagen am Flugplatz vollgetankt abgeben.\u00a0 Um 17.30 Uhr sind alle Flugzeuge wieder in der Luft \u00fcber die Startbahn 10\u00b0\u2013 Joachim mit leichten Startschwierigkeiten, weil ein Magnet nicht funktionieren wollte, doch nachdem die Maschine warm gelaufen ist starten auch Joachim und Sylvia in Richtung Celle. Mit R\u00fcckenwind und Kurs 240\u00b0 geht es zur\u00fcck nach EDVH,\u00a0 wo uns Khaled und Sylvia schon am Grillh\u00e4uschen erwarten. Ein allseits gelungener Clubausflug geht zu Ende, und wir sagen noch einmal Danke an Wilhelm f\u00fcr das wirklich sch\u00f6ne Programm in diesen Tagen.<\/p>\n<p>Margret und Klaus<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Clubausflug nach Usedom vom 5. \u2013 7. Mai 2016 Am Himmelfahrtstag treffen wir uns bei strahlendem Sonnenschein zum Fr\u00fchst\u00fcck und anschlie\u00dfendem Briefing im Fliegerst\u00fcbchen. Ein herzliches Dankesch\u00f6n vorab an Wilhelm, der alles super vorbereitet hat, und Petrus meint es gut mit uns &#8211; auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. 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